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3. Stunde - Schnellhefter und Elternbrief

Ziel der Stunde: Die Kinder sollten bei der Arbeit am Programm ihre Lesefertigkeit vertiefen. Sie sollten erkennen, dass man zwar einige Spiele auch spielen kann, wenn man vorher das Buch nicht gelesen hat, man aber recht schnell an Spiele kommt, bei denen man sich an das Gelesene erinnern muss oder auch noch mal im Buch nachschlagen muss, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. (Leseverständnis vertiefen)
Durch wiederholendes Üben gelangen auch leseschwache Schüler zu Erfolg und erfahren dadurch Motivation.

Schon die ganze Zeit grübelte ich, wie man auch die Arbeit der Kinder mit den Arbeitsblättern dokumentieren kann.

Schon mehrmals habe ich eine Art Tabelle entworfen, die man dann als Heftchen zusammenfalten kann. Darin konnte man dann bearbeitete Blätter ankreuzen oder stempeln. Im Laufe der Zeit kamen aber auch immer wieder neue Bücher hinzu und die Tabelle reichte bald nicht mehr aus oder war gar nicht mehr aktuell.

Wieso war ich noch nicht längst darauf gekommen, einen Schnellhefter anlegen zu lassen? Das ist ja nun wirklich das Einfachste.

Im Bastelkatalog hatte ich ein *Lesometer* gesehen – ein gezeichneter Stapel Bücher, der von einem niedlichen Bücherwurm durchfressen wurde. Auf  diesem können die Kinder die Bücher ausmalen, die sie schon gelesen haben. Die Idee fand ich irgendwie gut. Also zeichnete ich ein PISAKIDS Lesometer. Das soll als erstes Blatt in den Schnellhefter reinkommen, danach ein Evaluationsblatt für die Arbeitsblätter aus dem Buch *Die Prinzessin kommt um vier*

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In die vordere Hefterseite kleben wie das PISAKIDS-Lied, das wir zu Beginn einer PISAKIDS-Stunde singen.

In die hintere Hefterseite soll eine Einstecktasche getackert werden. Dort hinein können die Kinder die Lesezeichen oder Kartonfiguren stecken, die sie zum Basteln mitnehmen.

 

Wenn ich abends zu Hause die Evaluation ansah, entdeckte ich jeden Tag Kinder in der Liste, die auch zu Hause an PISAKIDS gearbeitet hatten. Durch die Klassenlehrerinnen wurden nun die Fragen der Eltern an mich herangetragen.

Ich dachte, es währe wohl gut, die wichtigsten Dinge in einem kurzen Elternbrief zusammenzufassen.

 

Die Arbeit mit den Kindern am PC verlief prima. Immer sicherer bewegten sie sich durch die Programmoberfläche und erspielten Punkte.

Was mich besonders freute, war zu sehen, dass auch Kinder, die es beim Lernen recht schwer haben, zu Erfolg kommen, sich sehr darüber freuen und motiviert und anstrengungsbereit weiterarbeiten.

So war Max recht enttäuscht, dass er nach seiner ersten Stunde am PC noch keine Punkte geschafft hatte. In dieser Stunde schlug ich ihm das Sternenguckerspiel vor. Gleich beim ersten Mal präsentierte er stolz zwei Punkte. Er wiederholte das Spiel und bekam nun 4 Punkte und nach einer weiteren Wiederholung sogar 6 Punkte. Insgesamt erspielte er in dieser Stunde 18 Punkte und erzählte dies jedem, dem er auf dem Weg in seine Klasse begegnete.

Wenn die Kinder mich nun in den Pausen auf dem Schulhof treffen, fragen sie, wann wir denn wieder zusammen PISAKIDS machen.

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Neues von PISAKIDS
Schuljahr 09/10

Einführungsstunde -Was ist denn PISAKIDS und wer die Prinzessin?

2.Stunde - Das erste Mal am PC

3.Stunde - Schnellhefter und Elternbrief

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5.Stunde - Die Prinzessin wird gebadet

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